Archäologiebüro

ABD-Dressler

Archäologie Bauforschung Denkmalpflege

ABD-Dressler

Vorträge /Führungen


26. Oktober 2017 Altes Stadthau, Berlin-Mitte
18.00 Vortrag Torsten Dressler: Die Ausgrabungen und der Münzschatzfund von Altlandsberg 2014-2017

2. August 2017 Archäologisches Landesmuseum Brandenburg
18.30 Vortrag Torsten Dressler: Archäologische Grabung am ehemaligen Mauerstreifen in Berlin-Mitte

19. April 2017 Schlosskirche Altlandsberg
19.00 Uhr Heimatverein Altlandsberg, Vortrag Torsten Dressler: Der spätmittelalterliche Münzschatz von Altlandsberg im archäologisch-historischem Kontext

1. April 2017 Treffen der ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger im Landkreis Moll-Plattkow
19.00 Uhr Vortrag Torsten Dressler: Der spätmittelalterliche Münzschatz von Altlandsberg im archäologisch-historischem Kontext

3. März 2017 Brandenburg an der Havel, Audimax Fachhochschule Brandenburg
12.00 Uhr Vortrag Karoline Müller: Mittelalter- und neuzeitliche Bebauungsstrukturen in Neuruppin, Ostprignitz
12.30 Uhr Vortrag Torsten Dressler: Matthias Pytlik, Münzschatz von Altlandsberg, Märkisch-Oderland
15.00 Uhr Vortrag Torsten Dressler: Gefangenenlager des 1.Weltkriegs in Wünsdorf, Teltow-Fläming

22. Februar 2017 Stadtmuseum Strausberg
17 Uhr Vortrag Torsten Dressler: Der spätmittelalterliche Münzschatz von Altlandsberg im archäologisch-historischem Kontext

7. Februar 2017 AK Militärgefängnis Schwedt
11.00 Uhr BStU, Vortrag Torsten Dressler: „Stillgestanden - Blick zur Flamme! Das Militärstrafgefängnis Schwedt/Oder"

19. September 2016 Münster (Westfalen), Fürstenberghaus der Westfälischen Wilhelms-Universität
16:00 Uhr Vortrag Reinhard Bernbeck, Torsten Dressler, Martin Gussone, Thomas Kersting, Susan Pollock, Ulrich Wiegmann
Die Moschee im Halbmondlager Wünsdorf - 1915: Dschihad in Brandenburg

9. Juli 2016 Görne (HVL), Görner Kirche
14.00 Uhr Vortrag Torsten Dressler 8000 Jahre Görne - Eine archäologische Spurensuche

1. Juli 2016 12. Kolloquium der Ernst-Herzfeld-Gesellschaft Berlin
11:20 Uhr Vortrag Reinhard Bernbeck, Torsten Dressler, Thomas Kersting, Susan Pollock, Ulrich Wiegmann
Eine Moschee im Kontext - das „Halbmondlager“ aus dem 1. Weltkrieg in Wünsdorf

28. Mai 2016 19. Frankfurter Archäologentag, Rathaus Frankfurt (Oder)
11. 45 Uhr Vortrag Karoline Müller und Torsten Dressler: Ortsdurchfahrt Templin

27. Mai 2016 Ausstellungseröffnung NVA-Soldaten hinter Gittern, Stadtmuseum Schwedt/Oder
17:00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung, Beteiligung an der Sonderausstellung

25. Mai 2016 Berlin-Neukölln, Friedhoflager
15: 00 Uhr Führung Torsten Dressler. Ausgrabung des NS-Zwangsarbeiterlagers der Berliner Kirchengemeinden

21. Mai 2016 Jahrestagung der Archäologischen Gesellschaft in Berlin und Brandenburg, Stadtgarten Zehdenick
16:00 Vortrag Torsten Dressler: Moderne Wüstungen

12. Mai 2016 Zeitzeugen im Gespräch, Roter Ochse, Halle an der Saale
18. 00 Torsten Dressler liest aus „Stillgestanden - Blick zur Flamme! Das Militärstrafgefängnis Schwedt/Oder"

28. April 2016 Ausstellung „Zwischen Krieg und Frieden“, Archäologische Landesmuseum Brandenburg
17.00 Uhr Vortrag Torsten Dressler: Archäologische Dokumentationen im Halbmondlager in Wünsdorf (1915-1918), im STALAG III A in Luckenwalde (1939-1945) und im kirchlichen Zwangsarbeiterlager in Berlin-Neukölln (1942-1945)

25. Februar 2016 Jahreskonferenz der Landesarchäologie für 2015, Audimax, Fachhochschule Brandenburg
13:30 Uhr Vortrag Torsten Dressler / Thomas Kersting: Moschee und Kriegsgefangenenlager von 1915 in Wünsdorf, TF

14. Februar 2016 Archäologen Teltow-Fläming
14.45 Uhr Vortrag Torsten Dressler / Martin Gussode - „Das Kriegsgefangenenlager mit Moschee aus dem 1. Weltkrieg in Wünsdorf“

20. Mai 2015 Gedenkstätte Grenzmuseum Schifflersgrund, Asbach-Sickenberg, Hessenhalle
Vortragsreihe - „Stillgestanden - Blick zur Flamme! Das Militärstrafgefängnis Schwedt/Oder"

7. März 2015, Glienicke/Nordbahn, Alte Halle, Hauptstraße 64
17. 00 Uhr, 25 Jahre Maueröffnung in Glienicke/Nordbahn - "Die Relikte der Mauer in und um Glienicke"

17. Februar 2015, Landeskirchliches Archiv, Berlin, Bethaniendamm 29
13.30 Uhr Konzept und Entwurf der Gedenkstätte Zwangsarbeiterlager der Kirche am Tempelhofer Feld

13. Februar 2015, FU Berlin, Institut für Prähistoristorische Archäologie
16.00 Uhr, Doktorandenkolloquium - "Fluchttunnel und Gegenmaßnahmen zur Verhinderung"

19. Januar 2015, Ev. Gemeindehaus Templin
19.30 Uhr, Templiner Montagsrunde Kirche im Gespräch - "Das Militärgefängnis in Schwedt/Oder"

20.November 2014, Gedenk- u. Bildungsstätte Erfurt, Buch im Kubus, Andreasstraße Erfurt
18.00 Uhr, Vortragsreihe - "Stillgestanden - Blick zur Flamme! Das Militärstrafgefängnis Schwedt/Oder"

8. bis 10. Oktober 2014, 8. Deutscher Archäologiekongress Berlin
8. Oktober 2014, 10.30 Uhr: "Die Berliner Mauer und die innerdeutsche Teilung"
Vortrag von Torsten Dressler und Sabine Wolfram
8. Oktober 2014 16.30 Uhr: Archäologische Grabungen an der Bernauer Straße und in Nordbahn-Glienicke an einem Fluchttunnel in Verbindung mit dem Gedenken an der Berliner Mauer
Vortrag von Torsten Dressler

10. Oktober 2014 Mitarbeitertreffen der oberbayerischen Denkmalpflege 2014 in Starnberg
"Das KZ-Außenkommando Kaufering VII bei Landsberg - archäologisch-historische Untersuchung"
Vortrag von Torsten Dressler

26. September 2014 - 8. März 2015 Historisches Museum Luzern
Bereitstellung von Objekten des Fluchttunnels in Glienicke für die Ausstellung "Die Mauer - eine Ausstellung von Musegg bis Gaza".

14. September 2014, Gärten der Welt in Marzahn
Tag des offenen Denkmals
10 Uhr und 14 Uhr
Führung durch die archäologischen Grabungen auf den vor- und frühgeschichtlichen Fundstellen.
Mit Torsten Dressler.
Treffpunkt liegt noch nicht fest.

22. Juli 2014, Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus/Stalinismus e.V.
19 Uhr, Referat von Torsten Dressler über sein Buch Stillgestanden - Blick zur Flamme!
Das DDR-Militärstrafgefängnis und die NVA-Disziplinareinheit in Schwedt an der Oder von 1968-1990

15. Juli 2014 Landesdenkmalamt, Rittersaal
12 Uhr Vorstellung des Gutachtens zum East Side Gallery Pflegekonzept durch Torsten Dressler

12. Juli 2014 Deutschlandradio, Wochenendjournal, 9.10 bis 10 Uhr
Schwedt und die NVA, Toncollage; mit Torsten Dressler, Detlef Fahle, Thomas Welz und anderen.
Bis Samstag, den 26.Juli 2014 unter folgendem Link abrufbar.

10. Juli 2014 St. Thomas Friedhof, Hermannstr. 179
17 Uhr Ausstellungspavillon der Gedenkstätte
Vorbereitungstreffen des internationalen Workcamps.
Archäologische Einweisung durch Torsten Dressler.

1. März 2014 Gedenkstätte Normannenstraße, Berlin
14.30 Uhr
„Das DDR-Militärstrafgefängnis in Schwedt/Oder- Baugeschichte, Bestandsdokumentation und Zeitzeugenberichte“, Torsten Dressler, Denkmalpfleger und Archäologe

9. November 2013, 17. Lange Nacht der Künste in Rheinsberg, Treffpunkt: Seestraße/ Ecke Königstraße
18.30 Uhr Architekt Peter Köster und Archäologe Torsten Dressler
Das neue Bürgerzentrum in Rheinsberg, Seestr. 9/10 und 12

26. Oktober 2013, Militärgefängnis Schwedt. Gebäude der ehemaligen Disziplinareinheit
13 Uhr Torsten Dressler
Feuer und Flamme für unsere Museen

16. April 2013, Stadt & Regionalmuseum Perleberg, Mönhort 7-11
19 Uhr Alexander Krüger
Die bronzezeitliche Siedlung in Gumtow, UM
Die Funde werden bis zum 16. Juni gezeigt werden.
15. März 2013, Jahreskonferenz Jahresarchäologie, Audimax Fachhochschule Brandenburg
12.05 Uhr Alexander Krüger
Siedlung unter der Biogasanlage in Gumtow, UM

6. März 2013, Gemeindehaus Stadt Lindow
17 Uhr Torsten Dressler
Ausgrabungen in der Klosterruine Lindow im Jahr 2012


28. Februar und 1. März 2013, Schloss Charlottenburg
Doktorandencolloqium bei Prof. Mathias Wemhoff
Vortrag Torsten Dressier: Die Berliner Mauer und Fluchttunnel


23. März 2012, Herbst´sches Haus, Wusterhausen
18 Uhr Jette Anders und Torsten Dressler
Vorstellung der Ergebnisse der jüngsten Grabungen in der St.-Petri-Straße und Domstraße

Im vergangenen Jahr wurden die mittlerweile fast abgeschlossenen Sanierungsarbeiten in der St.-Petri-Straße und Domstraße durch die Firma ABD Dressler archäologisch begleitet. Dabei sind in der St.-Petri-Straße u.a. Hinweise auf vorgeschichtliche und altslawische Siedlungen gefunden und darüber hinaus mehrere Bestattungen freigelegt worden, die zu einem bereits bekannten jungslawischen Gräberfeld gehören. In der Domstraße sind weiterhin Reste eines Bohlenweges, ein heute verlandeter Arm der Dosse und großflächige Teile eines frühneuzeitlichen Feldsteinpflasters gefunden worden.

Ergänzend gibt Herr Dressler einen Rückblick auf die Grabungsergebnisse am Marktplatz in den Jahren 2008 und 2009.


8. und 9. März 2012, Audimax, Brandenburg an der Havel
Erfassen - Erforschen - Erhalten - Erzählen Landesarchäologie 2011 Jahreskonferenz
9. März 2012 - 9 Uhr Diana Megel - Germanische Eisenverhüttung und slawische Körpergräber beim Schloß Ribbeck; HVL
9 Uhr 30 Jette Anders - Neue Ausgrabungen im spätslawischen Körpergräberfeld in Wusterhausen/Dosse, PR
16 Uhr 10 Torsten Dressler - Grabung im Grenzstreifen: ein Fluchttunnel von 1963 in Glienicke/Nordbahn, OHV


27. Januar 2012, Berlin, Requiem Werkstattgepräche
18 Uhr, Institut für Kunst- und Bildgeschichte, Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 3.42
Archäologische Grabungsergebnisse zur Bestattungspraxis auf Kirchhöfen im Herzen von Alt-Berlin - St. Georgen, St.Marien/St.Nikolai und Großer Jüdenhof
Torsten Dressler, Leiter des Berliner Archäologiebüros ABD-Dressler, gibt Einblicke in die Ausgrabungen, welche von 2008 bis 2011 rund um den Alexanderplatz im Zuge des Tiefgaragenbaus und Straßen/Platzneugestaltung durchgeführt wurden.
Hierbei wurden insgesamt fast 300 spätmittelalterlich- bis frühneuzeitliche Bestattungen auf dem Kirchhof von St. Georgen (1331-1950) samt dreier Kirchengrundrisse sowie der frühneuzeitliche Friedhof der St. Marien/St. Nikolai-Gemeinde (1708-1802) mit nahezu 1000 Bestattungen an der heutigen Alexanderstraße ergraben, dokumentiert und analysiert.
Einen Ausblick auf zukünftige Projekte gibt das Beispiel des Großen Jüdenhofs, auf dessen Gelände südlich des Roten Rathauses an der Ecke Jüdenstr./Grunerstr. im Rahmen der Voruntersuchung 2011 ebenfalls frühneuzeitliche Bestattungen nachgewiesen werden konnten.


20. Oktober 2011, Berlin, Archäologentag
8 Uhr bis 9 Uhr 30 Besichtigung der Grabung des großen Jüdenhofes
Stadtplanung und Archäologie im Diskurs
Die Besucher des 15. Berliner Archäologentages erwartet – neben der Besichtigung der Grabung auf dem Gelände des Großen Jüdenhofs – ein vielseitiges Vortragsprogramm. Neben den Grabungen im Bereich bronzezeitlicher Siedlungen an der Autobahn in Pankow und ersten Ergebnissen zu den Speisezetteln des Dominikanerklosters und der Schlossküche werden die Grabungen in der Berliner Mitte vorgestellt: die Ausgrabungsarbeiten vor dem Berliner Rathaus, auf dem Schloßplatz, auf dem Neustädtischen Kirchplatz und auf dem Gelände des Großen Jüdenhofs. Mit den Grabungen verbinden sich unterschiedliche Zielstellungen. Hauptthema des Archäologentages: der mit der Stadtplanung begonnene Weg zur dauerhaften Erhaltung und sichtbaren Integrierung ergrabener baulicher Zeugnisse in die künftige Stadtentwicklung.


11. September 2011, Berlin, Tag des offenen Denkmals
15 Uhr Führung über die Grabungsstätte großer Jüdenhof


16. August 2011, Berlin, Pressekonferenz zur Grabung Jüdenhof in Berlin des Landesdenkmalamts (LDA) vor Ort
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 11.8.2011:
Grabung auf dem Großen Jüdenhof hat begonnen
Mitte Juli 2011 begannen Archäologen im Auftrag des Landesdenkmalamtes Berlin mit Ausgrabungen im Gebiet des ehemaligen Großen Jüdenhofes in Berlin-Mitte. Das Areal war vom späten 13. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert von Juden bewohnt; vermutlich gab es eine Synagoge und ein rituelles Bad. Bevor die Neubebauung des Bereichs Molkenmarkt/Klosterviertel beginnt, suchen die Archäologen nach den ältesten Spuren dieses Stadtviertels. Landeskonservator Prof. Dr. Jörg Haspel stellt Ihnen die Innenstadtgrabung vor und präsentiert erste Funde.

Termin: Dienstag, 16. August 2011, 11:30-12:30 Uhr
Ort: Jüdenstraße o. Nummer (Parkplatz hinter dem Neuen Stadthaus,
zwischen Grunerstraße und Parochialstraße), Berlin-Mitte

Es sprechen:
• Landeskonservator Prof. Dr. Jörg Haspel
• Dr. Karin Wagner, Landesdenkmalamt Berlin, stellvertretende Landesarchäologin
• Gunnar Nath, Landesdenkmalamt Berlin, Grabungsleiter, und Torsten Dressler, Archäologiebüro ABD-Dressler, Grabungsleiter Jüdenhof

Vorgestellt werden außerdem zwei neue Publikationen zur Archäologie in Berlin:
• Archäologie in Berlin und Brandenburg, Jahrbuch 2009
• Der erste katholische Friedhof Berlins

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 16.8.2011:

Grabung auf dem Großen Jüdenhof hat begonnen – Landeskonservator informiert über aktuellen Stand der archäologischen Freilegungsarbeiten

Mitte Juli 2011 begannen Archäologen im Auftrag des Landesdenkmalamtes Berlin mit Ausgrabungen im Gebiet des ehemaligen Großen Jüdenhofes in Berlin-Mitte. Der Bereich Molkenmarkt/Klosterviertel gehört zwar zu den ältesten Stadtteilen Berlins, doch haben Kriegszerstörungen und die übermäßig großen Straßen, die in der Nachkriegszeit angelegt worden waren, das Gebiet fast vollständig seiner Identität beraubt. Das Areal des Großen Jüdenhofes war zuletzt eine Parkfläche. Die aktuellen Freilegungsarbeiten werden im Auftrag des Landesdenkmalamtes Berlin vom Archäologiebüro ABD-Dressler bis Oktober 2011 durchgeführt.

Landeskonservator Prof. Dr. Jörg Haspel : „Es handelt sich um die ersten archäologischen Untersuchungen in diesem Altstadtgebiet. Dabei ist das Areal mitten im historischen Zentrum Berlins höchst geschichtsträchtig: Vom späten 13. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert wurde es von Juden bewohnt; vermutlich gab es eine Synagoge und ein rituelles Bad. Bevor die Neubebauung des Bereichs Molkenmarkt/Klosterviertel beginnt, suchen die Archäologen nach den ältesten Spuren dieses Stadtviertels. Wie am Petriplatz oder am Rathaus zuvor arbeiten hier Archäologie und Stadtplanung eng zusammen, um den historischen Stadtgrundriss in zeitgenössischer Sprache wieder zu gewinnen und um ein neues zentrales Stadtgebiet für die Berlinerinnen und Berliner zu entwickeln.“

Um zu klären, inwieweit sich mittelalterliche Baureste im Untergrund erhalten haben, werden die Keller einiger Grundstücke freigelegt und das Mauerwerk untersucht. In ausgewählten Kellern werden zusätzlich Schnitte angelegt, um evtl. tiefer liegende archäologische Befunde frei zu legen. Von besonderem Interesse sind zwei Grundstücke (Nr. 9 und 10), die vermuten lassen, dass sich dort die Synagoge und das rituelle Bad befanden. Ein Schnitt im Hofbereich soll Aufschluss darüber geben, in welcher Tiefe sich die mittelalterliche Oberfläche befindet und ob es auf dem Hof einen Brunnen gab.


13. August 2011 - Gedenkveranstaltung anlässlich des 50. Jahrestages des Berliner Mauerbaus.
Die gemeinsame Veranstaltung der Gemeinde Glienicke/Nordbahn und des Berliner Bezirks Reinickendorf fand statt am Samstag, 13. August ab 14 Uhr am Gedenkkreuz für das Maueropfer Michael Bittner, Edelhofdamm / Oranienburger Chaussee

Nach der Kranzniederlegung hielt Glienickes GVT-Vorsitzender Martin Beyer eine Gedenkansprache.

Im Anschluss fand in der Nohlstraße in Glienicke/Nordbahn die Einweihung einer Gedenkstele für Michael Bittner statt, der an dieser Stelle am 24. November 1986 bei einem Fluchtversuch aus der DDR nach Westberlin von Grenzsoldaten erschossen wurde. Die Errichtung der Stele ist Teil eines Projektes der Stiftung Berliner Mauer in Zusammenarbeit mit der Grün Berlin GmbH, einer Gesellschaft des Landes Berlin für Stadtentwicklungsstrategien. Im Rahmen dieses Projektes wurden insgesamt 29 Stelen für 50 Maueropfer entlang der ehemaligen Grenze zwischen West Berlin und dem Brandenburger Umland aufgestellt.

In einem zweiten Teil der Veranstaltung, Treffpunkt gegen 15.15 Uhr an der Ecke Oranienburger Chaussee / Niederstraße, ging es gemeinsam Richtung Ottostraße zum Aagard-Fluchttunnel. Auf dem Weg dorthin fand zunächst die Einweihung der Grenzmarkierung am Berliner Mauerweg in der Niederstraße statt. Am Aagard-Tunnel berichtete der Archäologe und Leiter der Ausgrabungsstätte Torsten Dressler über die erfolgreiche Flucht der Familie Aagard 1963 nach Westberlin, die heute zum Teil wieder in ihrem alten Haus lebt. Auch Glienickes Ortschronist Joachim Kullmann nahm an den Veranstaltungen teil und beantwortete Fragen zu historischen Umständen.


15. Juni 2011 Wünsdorf, „Grenzen als Archäologische Denkmale“
Vortrag von Torsten Dressler und Thomas Kersting,
Grenzrelikte als Bodendenkmal: Funde und Befunde einer archäologischen Untersuchung in Glienicke-Nordbahn, OHV


31. Mai 2011 Schwedt, Militärgefängnis Schwedt/Oder, "Der Armeeknast Schwedt - Mythos und historische Forschung"
Fachtagung zum Militärgefängnis Schwedt/Oder
Veranstalter: Beauftragte des Landes Brandenburg für Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD),
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
Stadt Schwedt und Theater Schwedt
15-18 Uhr Vortrag von Torsten Dressler : Archäologische Bestandsaufnahme der baulichen Zeugnisse und Spuren der Nutzung von 1964 bis 1990